Balance halten

Balance

Wenn man das Wort Balance hört, denken sicher die meisten an Gleichgewicht und die damit verbundene Sturzgefahr bei Mangel desselben.

Das ist ein wichtiger und bedeutender Aspekt v.a. im Prozess der Sarkopenie, also dem „natürlichen“ Muskelschwund aufgrund des Alters. Und das passiert jedem- mehr oder weniger. Je aktiver und sportlicher man seinen Alltag bewältigt, desto geringer ist das Ausmaß dieses Muskelschwundes und das damit einhergehende Risiko zu stolpern oder zu stürzen. Aber nicht nur die Verringerung des Muskelgewebes hat einen Anteil an dieser Situation. Auch das Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit, Schwierigkeiten mit dem Gleichgewichtsorgan, die evtl. Verringerung der Sehkraft und nachlassende kognitive Fähigkeiten, also die geistige Fitness und Wahrnehmung z.B. seiner Umwelt, leistet seinen Beitrag dazu.

Aber keine Bange, das hört sich jetzt vielleicht schlimmer an als es ist. Nur weil Fähigkeiten nicht mehr so gut ausgebildet sind, ist man nicht gleich ein Pflegefall.

Im Alter nimmt einfach alles ein bisschen ab, das fängt auch schon mit 30 an!!!

Und egal in welchem Alter man ist, Sport und effektives, gezieltes Training hilft, diesen Prozess zu verlangsamen.

  • Die Muskeln werden aufgebaut oder der Abbau gestoppt bzw. gebremst
  • Die Durchblutung aller Organsysteme wird verbessert
  • Das Herz-Kreislaus-System wird aktiviert
  • Die geistigen Fähigkeiten werden nachweislich verbessert.
  • Die Sturzgefahr wird minimiert
  • Das allgemeine Wohlbefinden wird verbessert

Womit wir bei der 2. Bedeutung der „Balance“ sind. Durch ein regelmäßiges Sporttreiben kann der Körper besser wahrgenommen, der Alltag positiv und sinnvoll genutzt und das Wohlbefinden gesteigert werden. Die eigene Zufriedenheit steigt.

Und wenn alles zusammen optimal passt, ist auch das Leben in der Balance.

Text: Ina Wollmann