Proteine und Immunsystem

Besonders zur kalten Jahreszeit & in Zeiten von Grippe-Infektionen findet man sie häufig:
Nahrungsergänzungsmittel, Präparate & Tees zur Unterstützung des Immunsystems. Die sogenannten „Immunbooster“ oftmals bestehend aus hochdosiertem Vitamin C, Zink & Selen, kombiniert mit verschiedenen pflanzlichen Kräutern & Heilpflanzen sollen Abhilfe schaffen – Sowohl das wasserlösliche Vitamin C, als auch Zink & Selen werden im Falle einer Überdosierung vom Körper über den Urin ausgespült.
Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, zeichnet sich darüber hinaus durch seine instabile Struktur aus. Aufgelöst & in Form von heißen „Fruchtgetränken“ erreicht es daher noch nicht einmal den Körper
– ein gesundheitsfördernder Effekt ist also eher fraglich.
Was aber hilft wirklich zur Unterstützung des Immunsystems?
Proteine & die Aminosäuren als deren Bausteine sind Bestandteil komplexer Eiweißstrukturen im Körper. Als Myofilamente oder auch Hauptbestandteil der Muskelzellen sind sie allen bekannt. Als Strukturproteine (Keratin, Elastin & Kollagen) halten sie zudem die Zellstruktur aufrecht. Proteine dienen jedoch nicht nur dem Muskel- & Gewebeaufbau, sondern auch der Aufrechterhaltung des Immunsystems.
In Form von Hormonen & Enzymen initiieren & katalysieren sie Stoffwechselreaktionen in unserem Körper, als Transportproteine binden sie Fett & Sauerstoff & bringen diese in Gewebe, wo sie verbraucht, gespeichert oder abgebaut werden.
Proteine sind die Bestandteile vieler Immunproteine & Glykoproteine, die im Körper eine entscheidende Schutzrolle ausüben. Es sollte daher unbedingt auf eine ausreichende & qualitative Proteinzufuhr geachtet werden.
Molkenprotein enthält alle essentiellen Aminosäuren, einen hohen Anteil an BCAAs & Laktalbumin & zählt somit zu den besonders hochwertigen Proteinquellen.
Einzig und allein die Aminosäure Glutamin, welche den größten Anteil der in Molke vorzufinden Aminosäuren ausmacht, übt eine primäre Wirkung auf das Immunsystem aus. 80% und somit der Großteil der Immunzellen liegen im Darm. Eine gestörte Darmflora oder eine beschädigte Darmschleimhaut, die sich durch Verwendung von Antibiotikum, aber auch Viren, Bakterien, schlechte Ernährung & Stress entwickeln kann, zeigt gleichermaßen negative Auswirkungen auf das Immunsystem. Glutamin besitzt eine besonders starke Immunantwort & entfaltet im Darm seine antiinflammatorische
(entzündungshemmende) & durchblutungsfördernde Wirkung. 40% des gesamten Glutamins, das in den menschlichen Stoffwechsel gelangt wird bereits im Darm verbraucht & sorgt vor Ort für eine Reparatur & Wiederherstellung der Darmschleimhaut & der natürlichen Barrierefunktion.

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