Wichtige Mineralstoffe -Teil 2-

Wichtige Mineralstoffe -Teil 2-

Im letzten Ernährungstipp ging es um Kalzium und deren Wichtigkeit für unsere Knochenstabilität, also z.B. bei Osteoporose. Wie ihr sicher wisst, kann man auch durch das Muskelaufbautraining die Knochenstabilität erhöhen und Osteoporose verhindern. Jeder Muskel setzt über die Sehne am Knochen an. Besonders durch Muskeltraining erhöht sie deshalb den Zug auf den Knochen. Umso intensiver die Muskelanspannung bei einer Übung ist, umso höher ist der Zug auf den Knochen und umso stärker wird der Knochen geschützt. Wenn du mehr wissen möchtest, sprich mit deinem Trainer.

Diesmal geht es um den Anti-Stress- und gleichzeitig Power-Mineralstoff Magnesium. Magnesium sorgt für innere Ruhe und Widerstandsfähigkeit gegen Stress. Es dämpft die stressbedingte übernervöse Erregungsweiterleitung der Nerven. Es beruhigt die Nerven, entspannt die Muskeln und weitet die Blutgefäße. Das wiederum senkt den Blutdruck, schont das Herz und lässt uns besser schlafen. Wenn du also wie viele Andere auch, den ganzen Tag im Dauerstress bist, aber abends nicht schlafen kannst, kann es durchaus sein, dass du einen Magnesiummangel hast. Sorgen, Lärm, Stress und wenig Schlaf sorgen für einen wesentlich höheren Magnesiumbedarf. Typische Anzeichen für einen Magnesiummangel sind Kopfschmerzen, chron. Müdigkeit, Tinnitus, Muskelverspannungen, hoher Blutdruck und Schlaflosigkeit. Aber auch für ein erfolgreiches Training ist Magnesium enorm von Bedeutung. Magnesium wird zur Energieproduktion in den Mitochondrien benötigt. Umso mehr Magnesium dafür zur Verfügung steht, umso besser laufen unsere Zellkraftwerke. Leistungssportler kommen ohne zusätzliches Magnesium gar nicht aus. Wenn du also auf den Cardiogeräten lange durchhalten möchtest, hilft dir Magnesium dabei. Zusätzlich kurbelt es die fettabbauenden Enzyme an. Am besten du reicherst du dein Wasser mit Magnesium an. Somit ist Magnesium auch für ein gesundes Herz extrem wichtig, hier befindet sich auch die höchste Magnesiumkonzentration aller Organe.

Optimale Energieproduktion, guter Herzrhythmus und verbesserte Sauerstoffzufuhr sind nur mit ausreichend Magnesium möglich. So hat man festgestellt, dass in Regionen mit hartem Wasser (magnesiumreich) die Häufigkeit von Schlaganfällen und Herzinfarkten wesentlich geringer ist als in Regionen mit weichem (magnesiumarmen) Wasser ist.

Zu einer ausgewogenen Ernährung empfiehlt die DGE eine Zufuhr von 300 – 400 mg Magnesium bei Erwachsenen. Sportler, Schwangere und gestresste Personen benötigen mehr. Auch das Feierabend-Bierchen oder das Gläschen Wein am Abend entzieht dem Körper wieder Magnesium (ca. 50 mg). Leidest du unter Schlafstörungen kann es helfen, wenn du eine Stunde vor dem Schlafengehen 200 mg Magnesium zu dir nimmst.

Hier noch einige magnesiumhaltige Lebensmittel:

Weizenkleie: circa 550 mg Magnesium/ 100 g

Kürbiskerne: circa 535 mg Magnesium/ 100g

Bitterschokolade: circa 290 mg Magnesium / 100 g

Cashewnüsse: circa 270 mg Magnesium / 100 g

Haferflocken: circa 140 mg Magnesium/ 100 g

Vollkornbrot: circa 90 mg Magnesium / 100 g

Bananen: circa 36 mg Magnesium / 100 g

Emmentaler: circa 33 mg Magnesium/ 100 g

Brokkoli: circa 24 mg/ 100g

Im Studio hast du die Möglichkeit, dein Getränk mit einer AM Magnesium Ampulle anzureichern.

Auf eine entspannte Nacht und ein erfolgreiches Training

Susi

(Quelle: U. Strunz u. A. Jopp, Mineralien das Erfolgsprogramm / Ratgeber Muskeln Gelenke Knochen)